Kontemplation

Viele Menschen stellen sich immer wieder die Frage nach dem Sinn des Lebens, haben Sehnsucht nach Ruhe und Zufriedenheit und wollen endlich das tägliche Gedankenkarussell zum Schweigen bringen. Die Kontemplation, das Gebet der Ruhe, wie es Teresa von Avila nennt, ist eine Möglichkeit, Antwort zu finden.

Der Künstler bei der Arbeit

Wenn ein Meister ein Bild macht
aus einem Stück Holz oder einem Stein,
so trägt er das Bild nicht in das Holz hinein;
vielmehr schneidet er die Späne ab,
die das Bild verborgen und verdeckt hatten.

Er gibt dem Holz nichts,
sondern er nimmt und gräbt ihm die Decke ab
und nimmt den Rost weg,
– und dann erglänzt,
was darunter verborgen lag.

(Meister Eckehart)

So beschreibt Meister Eckehart in einem seiner vielen Texte den Weg dieses Gebets. Man übt sich darin, den Geist zum Schweigen zu bringen, um frei zu werden von den üblichen Egoverhaftungen, welche uns ständig vorgeben was wir sein wollen, was wir tun müssen, wovor wir Angst haben sollen. Dann kann die göttliche Quelle erfahrbar werden.

Auch wenn ich nicht ständig in dieser Erfahrung verweile, verändert das Kontemplative Gebet meine Sicht auf die Dinge. Die Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Augenblick führt mich zu tiefer Zufriedenheit und Liebe.

Kurs

In meinem Kontemplationskurs werden verschieden Möglichkeiten dieses besonderen Gebets aufgezeigt und intensiv eingeübt. Außer dem Willen, sich einzulassen, das „Ego“ einmal nicht die erste Geige spielen zu lassen, sind keine besonderen Voraussetzungen nötig.

1,5 Tage Kontemplationseinführungskurs

Bequeme Kleidung und eine Decke sind erforderlich – Meditationskissen wäre schön, falls vorhanden.

Ich und der Vater sind Eins.
Joh. 10.30